Wie schauen Sie auf die letzten Tage und Wochen zurück?  Die Corona-Pandemie hat Vieles durcheinander gebracht. Vertraute Abläufe mussten völlig neu geplant werden. Vieles, was vorher noch ging, war auf einmal nicht mehr möglich. Die einen forderten einen Lockdown, die anderen demonstrierten dagegen. Alle verlangten nach einer klaren Lösung, die aber niemand zu geben vermochte.

Je länger die Corona-Pandemie dauert, desto gereizter wird das Klima. Eine schwere Zeit für uns alle, aber auch für die Menschen in Politik und Wissenschaft, die Verantwortung tragen. Und nicht selten wurden die, die Entscheidungen zu treffen hatten, dafür kritisiert. Die Pandemie wird uns auch im Jahr 2021 noch begleiten und das Leben schwer machen. Und manche Entscheidung, die vielleicht von offizieller Seite getroffen wird, ist für uns nicht nachvollziehbar. „Warum machen die denn nicht…?“ In dieser für uns alle belastenden Zeit wirkt die Jahreslosung aus Lukas 6,36 wie ein beruhigendes Balsam für unsere Nerven.

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.

Es geht in unserem Glauben nicht um Perfektion. Es geht nicht darum, dass wir immer und überall wissen sollen, was das Richtige ist. Sondern es geht darum, barmherzig miteinander umzugehen, wohl wissend - und das vergessen wir allzu leicht–, dass wir alle nur davon leben, dass Gott mit uns barmherzig ist. Wie wäre es, wenn Sie sich für das neue Lebensjahr vornähmen, barmherziger zu sein. Ärgern wir uns doch nicht darüber, wenn mal wieder ein Entscheidung getroffen wird, die wir anders treffen würden, sondern freuen wir uns, dass es überhaupt noch Menschen gibt, die bereit sind, Verantwortung zu tragen. „Seid barmherzig!“, sagt Jesus. Und er sagt dies ohne wenn und aber, ohne Einschränkungen, ohne Bedingungen, einzig darauf gegründet, dass Gott uns gegenüber barmherzig ist, und zwar jeden Tag neu.
Eine weiterhin gesegnete Weihnachtszeit. Kommen Sie gut ins neue Jahr und bleiben Sie gesund.

Wochenspruch

für Sonntag, den 21. Februar
(Invokavit)

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. 1.Johannes 3,8b

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