Mit dem Ewigkeitssonntag am kommenden Sonntag geht das Kirchenjahr dem Ende entgegen. Nachfolgend lesen Sie passend dazu eine Rezension des Kinderbuches 'Geht Sterben wieder vorbei?' verfasst von Felix Rosenthal (Konfirmand aus Röttgen).

1.Teil: Inhalt
Das zu rezensierende Buch heißt „Geht Sterben wieder vorbei?“ und die Autorin ist Mechthild Schroeter-Rupieper. Es ist ein Kinderbuch, in dem es um das Thema Leben und Sterben geht.
In dem Buch kommt eine Familie mit zwei Kindern vor: der Vater, die Mutter und die Kinder Marlene und Paul. Marlenes und Pauls Opa stirbt in diesem Buch an Altersschwäche. Es wird beschrieben, wie eine Beerdigung abläuft und wie sich die Kinder fühlen.

 

2. Teil: Kritik
Ich finde das Buch interessant. Besonders gefällt mir, dass der Tod als etwas Natürliches beschrieben wird, ebenso wie der Umgang damit. Das Buch kann Kindern helfen, mit der Trauer über den Tod eines Angehörigen umzugehen. Gut finde ich, dass genau erklärt wird, was mit der Leiche passiert, zum Beispiel was in einem Krematorium geschieht oder was es mit der Totenwäsche auf sich hat.
Die Autorin vermittelt auch anschaulich, wie die Beerdigung bei den verschiedenen Religionen abläuft.
Schlecht finde ich, dass manche Themen wie die Frage, ob und wann der Tote zu Erde wird, nicht ausführlich genug erklärt wird. Das mag aber daran liegen, dass sich das Buch eher an jüngere Kinder, womöglich an Grundschulkinder, richtet. Andererseits wird aber auch die Frage thematisiert, ob die Toten zu Zombies werden können. Das überzeugt mich nicht. Dann hätte ich es besser gefunden, den medizinischen Aspekt mehr herauszustellen und verständlicher zu machen. Ich glaube nicht, dass kleinere Kinder wirklich davon ausgehen, dass beispielsweise ihr verstorbener Opa nachts zum Zombie wird.

Ich persönlich habe auch schon Beerdigungen erlebt und habe sie gedanklich mit den Beschreibungen im vorliegenden Buch verglichen. Eine wirkliche Hilfe für mich bezüglich der Trauer ist das Buch aber nicht. Dafür ist es zu sehr an jüngere Kinder gerichtet geschrieben und auch der christliche Glaube und der Trost durch Gott kommt mir dabei zu kurz.

3. Teil: Fazit
Mit dem Buch „Geht Sterben wieder vorbei?“ hat Mechthild Schroeter-Rupieper einen Leitfaden für jüngere Kinder verfasst, was der Tod und auch die Trauer bedeuten. Meine kleinste Schwester (5 Jahre) fand es spannend ein paar Seiten des Buches anzusehen und darüber mit der Familie zu sprechen. Für ältere Kinder ist das Buch nicht gehaltvoll genug, regt aber dennoch zum Nachdenken über den Tod an.

Bonn, den 16.11.2020
von Felix Rosenthal

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