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an(ge)kommen in der ‚neuen Normalität’

Nachdem die letzten Wochen unheimlich turbulent und anstrengend waren, kehrt in diesen Tagen wieder ein wenig Normalität zurück.

Zumindest erlebe ich das aktuell so. Wobei Normalität nicht gleichbedeutend damit ist, dass wir wieder in einen Alltag zurückkehren, wie wir ihn vor der Pandemie kannten. Vieles hat sich für uns auf momentan noch nicht absehbare Zeit verändert und es ist eine ‚Neue Normalität’, in der wir uns nun einrichten – mit der wir uns nun arrangieren müssen. Wir lernen mit dem Virus zu leben.

Vieles in dieser ‚neuen Normalität’ ist für unser kirchliches Leben neu zu organisieren. Dazu gehören natürlich unsere Gottesdienste, Taufen, Beerdigungen sowie Konfirmationen. Und dazu gehören vor allem aber auch die Gruppen und Kreise, die sich bisher nur eingeschränkt oder noch gar nicht treffen können. Es gilt jetzt – natürlich im Rahmen der sich ständig ändernden Ordnungen und Vorschriften – neue Wege zu finden und zu gehen. Und das macht Freude und ist aber auch mit viel, viel Arbeit verbunden. Und manche Wege sind aber auch noch gar nicht zu sehen, obwohl wir danach Ausschau halten. Und das bedrückt mich manchmal sehr. Für einiges haben wir noch keine guten Lösungen.

Sorge dich nicht um morgen.
Der nächste Tag wird für sich selber sorgen!
Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine
eigene Last hat.
(nach Matthäus 16, 43)

Eine Postkarte mit diesem Bibelvers liegt auf meinem Schreibtisch. Ein guter Freund hat sie mir einmal in einer Situation geschenkt, in der ich mich auch um vieles gesorgt habe. Damals hat mir dieser Bibelvers dabei geholfen, mich auf die Aufgaben zu konzentrieren, die unmittelbar vor mir lagen, und mich eben nicht zu sehr um das zu sorgen, was sich am Horizont erst andeutete.

Vieles ist für uns noch nicht absehbar – für unser kirchliches Leben genauso wie für unseren Alltag. Und sollten Sie sich – wie ich manchmal – auch um unsere ‚neue Normalität’ sorgen, hilft Ihnen dieser Bibelvers vielleicht auch dabei zu sortieren und damit ein bisschen unbeschwerter zu leben.

Ihr Pfarrer
Christian Bedarf

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